Chronik des VfB 1920 Kirchhellen

1920
Gründung des ersten Kirchhellener Fußballvereins am 25. Mai in der Gaststätte Weikämper an der Bahnhofstraße durch 15 junge Sportfreunde. Im gleichen Jahr wurde in Holthausen eine Fußballgemeinschaft gegründet, die sich im Jahre 1927 dem VfB anschloss. Hier einige Namen der Gründerväter aus beiden Vereinen, die auch noch in den späteren Jahren eine wichtige Rolle im Vereinsleben spielen sollten: Wilhelm Grafe, Hubert Preuthen, Theo Weikämper, Clemens Bussmann, Fritz Jahnknecht, Wilhelm Rommeswinkel, Clemens Stratmann, Bernhard Surmann, Willi Jansen u.v.m.

1921
Ein dritter Verein mit dem Namen „Sportfreunde 21" wird gegründet, der sich aber bereits 1922 dem VfB anschloss.

1923 Mit der Besetzung des Ruhrgebietes durch die Franzosen und Belgier war ein generelles Vereins- und damit auch Spielverbot verbunden.

1931/32
Bezirksmeister „Untere Emscher" und Aufstieg in die Industrie-Gauklasse. Drei Senioren-, drei Jugend- und eine Handballmannschaft gehörten neben einer Turnabteilung zum VfB.

1934/35
Neueinteilung der verschiedenen Fußballgruppen und Zuordnung in die 2. Kreisklasse des Kreises Recklinghausen-Haltern.

1935
Aufstieg in die 1.Kreisklasse, nach Gau- und Bezirksliga die dritthöchste Liga von sechs Staffeln. Eintragung des VfB ins Vereinsregister beim Amtsgericht Dorsten.

1937/38
Eingliederung in den Nachbar-Fußballkreis Gelsenkirchen-Buer / Gladbeck / Bottrop.

1939
Wegen des Kriegsbeginnes Räumung der Platzanlage und Ausweichen auf einen Behelfsplatz neben der Gaststätte Jandewerth.
Der Spielbetrieb kann nur noch teilweise aufrechterhalten werden.

1941
Völlige Einstellung des Spielbetriebes.

1945
Auf Initiative von Hubert Preuthen und Bernhard Allekotte am 23. September Versammlung in der Gaststätte Dickmann, um den alten Verein wieder aufleben zu lassen.

1945
Der VfB tritt am 18. November erstmals mit zwei Mannschaften zu Freundschaftsspielen an.

1946
Am 3. Februar erstes Heimspiel nach dem Krieg, der Gegner ist Schwarz-Gelb Gladbeck.
Beginn der provisorischen Reihenspiele der Bottroper und Gladbecker Vereine; es starten fünf Fußballmannschaften und ein Damenteam.

1946/47
Beginn der Meisterschaftsspiele in der 1. Kreisklasse Gelsenkirchen.

1948/49
Aufstieg in die Bezirksklasse.

1953/54
Abstieg aus der Bezirksklasse in die 1.Kreisklasse.

1959/60
Abstieg in die 2. Kreisklasse; der ersehnte Wiederaufstieg wurde in den Folgejahren bis 1966 immer knapp verpasst.

1966/67
Meister bei nur einer Niederlage und Aufstieg in die 1.Kreisklasse.

1976/77
Umzug von der Platzanlage an der Utschlagstraße zur neuen Schulsportanlage an der Loewenfeldstraße, Sportwoche mit allen Kirchhellener Sportvereinen.
Höhepunkt der Veranstaltung ist das Fußballspiel des VfB, verstärkt durch Spieler des VfL Grafenwald und des TSV Feldhausen, gegen die Bundesligaprofis des FC Schalke 04 (0:5).

1978/79
5:0-Sieg am letzten Spieltag über Wacker Gladbeck und Rückkehr in die Bezirksliga nach 25 Jahren.

1984
Der FC Schalke 04 ist zum zweiten Mal zu Gast in Kirchhellen. Vor 2500 Zuschauern unterliegt der VfB mit 3:7.

1984/85
Aufstieg in die Landesliga

1986
Bau der Tribünenüberdachung

1988/89
Abstieg in die Bezirksliga durch 1:2-Niederlage im Relegationsspiel gegen den VfB Waltrop.

1991/92
Rückkehr in die Landesliga durch einen 3:0-Sieg über BW Wulfen. Das Entscheidungsspiel fand vor über 3000 Besuchern in Dorsten statt.

1993/94
Aufstieg in die Verbandsliga durch einen 2:1-Sieg in der 92. Minute im letzten Meisterschaftsspiel gegen Teutonia Waltrop.

1994
Der VfB spielt zum dritten Mal gegen den Bundesligisten FC Schalke 04. Vor 5000 Zuschauern endet das Spiel 2:7.

1997/98
Der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte des VfB: Mit neun Punkten Vorsprung Aufstieg in die Oberliga Westfalen, der vierthöchsten Fußballklasse in Deutschland.

1999
Zum vierten Mal gastiert der FC Schalke 04 an der Loewenfeldstraße. Diesmal unterliegt der VfB 0:5.

2000
Am 06. April geht die VfB-Website online.

2000/01
Nach drei Jahren Zugehörigkeit in der Oberliga Westfalen Abstieg in die Verbandsliga.
Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten Neustart in der Kreisliga A.

2005/06
Aufstieg in die Bezirksliga mit nur zwei Niederlagen. Einteilung in die ungeliebte Bezirksliga Gruppe 13 Bochum/Herne.

2006/07
Zehnter Platz nach erster Bezirksliga-Saison. Nun Eingliederung in Gruppe 12 Dorsten-Recklinghausen.

2010
90-jähriges Vereinsjubiläum mit Sportwoche und Spiel gegen den Bundesligisten FC St. Pauli. 4000 Zuschauer sehen an der Loewenfeldstraße ein 0:14.

2011/12
Abstieg in die Kreisliga A Gelsenkirchen als Tabellendreizehnter nach sechs Jahren Bezirksliga.

2015
Ende Oktober Beschluss des Betriebsausschusses des Bottroper Sport- und Bäderbetriebs zum Bau eines Kunstrasenplatzes anstelle des Ascheplatzes durch 155.737,98 € Eigenleistung aus dem Projekt „Aus Rot wird Grün“.

2016
Ende Januar Baubeginn der neuen Kunstrasen-Anlage mit moderner LED-Flutlichtanlage.
Anfang September um 19.20 Uhr offizielle Eröffnung des Kunstrasenplatzes mit Spiel der Alten Herren gegen die Traditionsmannschaft von Rot-Weiß Oberhausen.

2017/18
Meister der Kreisliga A1 Gelsenkirchen nach Entscheidungsspiel gegen FSM Gladbeck (1:0).
Niederlage im Aufstiegsspiel zur Bezirksliga gegen SV Horst-Emscher 08 II mit 1:2.
Scheitern in der 2. Aufstiegsrunde gegen den SC Reken nach 0:0 im Hinspiel und 3:4 Niederlage im Rückspiel.

2018/19
Erneut Meister der Kreisliga A1 Gelsenkirchen mit nur einer Niederlage
Aufstieg in die Bezirksliga nach einem 7:5 (3:3) i. E. im Relegationsspiel gegen Eintracht Gelsenkirchen.