Aktuelles - Schiedsrichter

Maik startet Beobachterkarriere

Stefan Tendyck unterstützte am letzten Wochenende zwei aufgestiegene Schiedsrichter bei ihren Debütspielen in der neuen Spielklasse als Assistent.

Am Donnerstag ging es mit Pascal Alack zum Landesligaderby zwischen dem FC Frohlinde und Wacker Obercastrop. Über 500 Zuschauer bildeten einen stimmungsvollen Rahmen auf der kleinen Sportanlage. Die erste Halbzeit war recht unspektakulär und es ging mit 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel gab es viele Nickligkeiten mit einigen strittigen Szenen, die der Kollege aber ordentlich meisterte. U.a. gab es Rudelbildungen vor den Trainerbänken und gelb/rot für einen Ersatzspieler. Die Gäste waren in allen Belangen überlegen und konnten sich am Ende auch verdient mit 2:0 durchsetzen.

Am Sonntag gab es dann das Oberligadebüt von Cengiz Kabalakli beim Spiel des ASC Dortmund gegen den RSV Meinerzhagen. Es war ein enges Spiel auf für die Klasse sehr hohem Niveau. Meinerzhagen konnte Ende der 1. Halbzeit zwei Treffer erzielen, doch kurz vor der Pause gelang Dortmund durch einen Handelfmeter der Ausgleich. Geschickt konnten die Gäste aus dem Sauerland den Vorsprung in der 2. Halbzeit verteidigen und am Ende den verdienten Auswärtssieg mitnehmen.

 

Maik Koch war vor zwei Wochen in der LL3 bei der Begegnung zwischen dem Hombrucher SV und dem SV Wacker Obercastrop angesetzt. Es war eine Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten, allerdings ohne viel Technik, sondern mehr mit Kampf. Bis auf den 1:0-Führungstreffer in der 40. Minute für die Gastgeber und die anschließende Ermahnung des Gästetrainers aufgrund übermäßigen Reklamierens wegen einer angeblichen Abseitsstellung gibt es aus der 1. Halbzeit nicht viel zu berichten. Nach dem Seitenwechsel war viel Aggressivität im Spiel. Es gab eine hohe Anzahl von Foulspielen und viele Nickligkeiten untereinander. Auch der Obercastroper Coach ließ sich diesbezüglich nicht lumpen und sah, nach wiederholter lautstarker Kritik am Assistenten, als erster Trainer in Maiks fast 30jähriger Schiedsrichtertätigkeit die gelbe Karte. Nachdem in der 63. Minute das 2:0 für Hombruch fiel und Obercastrop noch einmal alles versuchte, doch noch eventuell einen Punkt zu retten, und in Minute 76 auch den Anschlusstreffer erzielte, musste Maik bis zum Schlusspfiff noch fünfmal gelb und einmal gelb/rot zeigen, da beide Teams ihr Engagement ein wenig übertrieben.

Am darauffolgenden Donnerstag war Maik ebenfalls beim Spiel in Frohlinde dabei. Allerdings nicht auf dem Platz, sondern um Erfahrung zu sammeln für die erste Ansetzung als Verbandsbeobachter. Er schaute dem Kollegen Ucka aus Herne über die Schultern. Es war eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung, sowie eine tolle Vorbereitung auf die bevorstehende Arbeit/Aufgabe bei der Premiere als Beobachter für den nächsten Sonntag.

Hier war Maik zum ersten Mal als Beobachter bei einem Spiel angesetzt. Die Begegnung lautete Horst 08 gegen den Hombrucher SV in der LL3. Schiedsrichter war ein junger, 19-jähriger Kollege aus dem Kreis Olpe, der ebenfalls sein erstes Spiel in der Landesliga leiten durfte. Da die Beobachtertätigkeit ein ganz anderer Bereich ist als selber auf dem Platz zu stehen und Maiks letzte Spiele unter Beobachtung schon einige Jahre her sind, war er mindestens genau so nervös wie der junge Schiedsrichter. Letzten Endes ist aber auch hier alles ganz gut gelaufen, so dass alle, Maik und Mika mit seinen Kollegen aus Olpe, zufrieden die Heimreise antreten konnten. Horst verlor übrigens nach einer 2:0-Führung zur Pause mit 2:3.

 

Unser jüngster Schiedsrichterkollege Marten Theile war am Sonntag in Zweckel unterwegs. Er leitete die D-Jgd-Partie SV Zweckel gegen DJK TuS Hordel. Die friedliche und faire Partie ging 4:2 aus. Das war Martens zweites Spiel in dieser Saison. Martens erstes Spiel war am Samstag in Grafenwald gegen Fortuna Bottrop. Das 0:0 war nicht spektakulär, dafür war es aber einmal mehr sehr heiß. Das haben alle Beteiligten so empfunden.

 

Günter Scheid und Ulrich Sabellek waren am WE auch als Beobachter im Kreis unterwegs. Es gab dabei keine Besonderheiten. Gut so…

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