
Der VfB hat die Nachfolge auf der Trainerposition geklärt: Marco Hoffmann übernimmt ab sofort die sportliche Verantwortung und kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zurück. Unterstützt wird er von Co-Trainer Sascha Wisniowski.
Mit Marco Hoffmann übernimmt kein Unbekannter das Kommando an der Seitenlinie. Der erfahrene Übungsleiter war bereits in der Vergangenheit für den VfB Kirchhellen tätig und kennt sowohl den Verein als auch dessen Umfeld bestens.
Noch vor zwei Wochen stand Hoffmann beim Landesligisten VfB Bottrop an der Seitenlinie, ehe die Zusammenarbeit nach längerem Hin und Her beendet wurde. Nun folgt für ihn die Rückkehr nach Kirchhellen. Die Verantwortlichen konnten Hoffmann davon überzeugen, sich der sportlich anspruchsvollen Aufgabe erneut anzunehmen.
Unterstützung erhält der neue Cheftrainer von Sascha Wisniowski, der künftig als Co-Trainer fungieren wird. Bereits am Donnerstagabend leitete Hoffmann seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft.
Für den sportlichen Leiter Daniele Lepori stand bei der Trainersuche insbesondere die aktuelle sportliche Situation im Vordergrund.
„Wir benötigen in unserer derzeitigen Situation eine Soforthilfe. Marco kennt den Verein, kennt das Umfeld und weiß, worauf er sich hier einlässt. Er benötigt keine lange Eingewöhnungszeit. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit ihm und Sascha sehr schnell funktionieren kann“, erklärt Lepori.
Vor allem die kommenden Wochen dürften für den weiteren Saisonverlauf von entscheidender Bedeutung sein.
„Wir haben vier enorm wichtige und richtungsweisende Spiele vor der Brust. Deshalb war es für uns entscheidend, möglichst schnell eine Lösung zu finden, von der wir überzeugt sind, dass sie unmittelbar Wirkung zeigen kann.“
Trotz der sportlichen Dringlichkeit betont der VfB Kirchhellen, dass die Verpflichtung Hoffmanns keineswegs ausschließlich als kurzfristige Maßnahme zu verstehen ist.
„Uns war von Anfang an wichtig, dass wir nicht einfach nur einen klassischen Feuerwehrmann verpflichten, der uns für ein paar Wochen aus der Situation hilft. Wir wollten jemanden gewinnen, der auch über die aktuelle Saison hinaus eine Perspektive bei uns sieht“, so Lepori.
In den Gesprächen sei es gelungen, Hoffmann von der Entwicklung und den Zukunftsplänen des Vereins zu überzeugen.
„Wir konnten Marco aufzeigen, dass sich beim VfB Kirchhellen in den vergangenen Jahren einiges entwickelt hat und wir mittlerweile eine klare Perspektive bieten können. Umso mehr freut es uns, dass er bereit ist, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.“
Auch der neue Cheftrainer blickt mit großer Vorfreude auf seine zweite Amtszeit beim VfB Kirchhellen.
„Ich freue mich sehr auf die Rückkehr nach Kirchhellen und auf die bevorstehende Aufgabe. Wir haben in den vergangenen Tagen lange, gute und vor allem intensive Gespräche geführt. Dabei wurde mir eine klare Perspektive aufgezeigt, die mich letztlich davon überzeugt hat, ein zweites Mal beim VfB Kirchhellen anzuheuern“, erklärt Hoffmann.
Dass die kommenden Wochen alles andere als einfach werden, ist dem neuen Trainer dabei durchaus bewusst.
„Mir ist klar, dass intensive und herausfordernde Wochen vor uns liegen. Aber genau darauf habe ich Lust. Ich bin hochmotiviert, voller Vorfreude und bereit, gemeinsam mit der Mannschaft und dem gesamten Verein die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken. Jetzt geht es darum, gemeinsam hart zu arbeiten, alles in die Waagschale zu werfen und unsere gesteckten Ziele zu erreichen.“
Mit der Rückkehr von Marco Hoffmann und der Unterstützung durch Sascha Wisniowski hoffen die Verantwortlichen nun, kurzfristig die sportliche Wende einzuleiten und gleichzeitig die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit langfristiger Perspektive zu schaffen.








